AGB

1. Die in unseren Angeboten enthaltenen Angaben basieren auf uns erteilten Informationen. Wir bemühen uns über Objekte und Vertragspartner möglichst vollständige und richtige Angaben zu erhalten; eine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit können wir aber nicht übernehmen.

Unsere Nachweise sind freibleibend. Zwischenverkauf und -vermietung bzw. -verpachtung sind vorbehalten.

2. Unsere Angebote und Mitteilungen sind nur für den Empfänger selber bestimmt. Sie sind vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Kommt infolge unbefugter Weitergabe ein Vertrag zustande so ist unser Auftraggeber verpflichtet uns Schadensersatz in Höhe der Provision zu zahlen, die im Erfolgsfall angefallen wäre.

3. Ist dem Empfänger die durch uns nachgewiesene Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages bereits bekannt, so hat er dies uns unverzüglich mitzuteilen und auf Verlangen zu belegen.

4. a) Die Provision für Nachweis oder Vermittlung beträgt bei An- und Verkauf von Grundbesitz und bei Erwerb von Grundbesitz im Wege der Zwangsversteigerung durch unsere Vermittlung je 3% des Kaufpreises und ist vom Verkäufer wie auch vom Käufer zu zahlen. Sofern sich die Vermittlung oder der Nachweis auf Grundbesitz in Berlin oder den neuen Bundesländern bezieht, sind vom Käufer 6% des Kaufpreises zu zahlen.

b) Vermietung und Verpachtung bei Verträgen bis zu 5 Jahren Mietzeit zwei Monatsmieten bzw. Pachtzins; bei längerer Vertragszeit 4 Monatsmieten bzw. Pachtzins. Die Vereinbarung eines Optionsrechtes gilt provisionsmäßig als Vertragsabschluss.

c) Erbbaurecht je 3% des auf die gesamte Vertragsdauer entfallenden Erbbauzinses zahlbar vom Eigentümer wie auch vom Erbbauberechtigten.

d) Hypothekendarlehen für den Darlehensnehmer 3% der Darlehenssumme.

e) Zu den vorgenannten Maklergebührensätzen wird jeweils die gesetzliche Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt.

5. Unser Provisionsanspruch entsteht sobald auf Grund unseres Nachweises oder unserer Vermittlung ein Vertrag zustande kommt. Darauf gründet sich die Verpflichtung uns unverzüglich Mitteilung zu machen, wenn und gegebenenfalls zu welchen Bedingungen über ein von uns angebotenen Objekt ein Vertrag zustande gekommen ist. Der Provisionsanspruch entsteht auch wenn der Vertrag zu Bedingungen abgeschlossen wird, die vom Angebot abweichen oder der angestrebte wirtschaftlich Erfolg durch einen Vertrag über ein anderes Objekt des von uns nachgewiesenen Vertragspartners erreicht wird, schließlich, wenn und so weit im zeitlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang mit einem ersten Vertrag

Vertragliche Erweiterungen zustande kommen. Der Provisionsanspruch entsteht z.B. auch bei Kauf statt Miete und umgekehrt. Erbbaurecht statt Kauf, wie auch beim Erwerb im Weg der Zwangsversteigerung.

Der Anspruch auf Provision bleibt bestehen, wenn der zustande gekommene Vertrag aufgrund auflösender Bedingungen erlischt. Das gleiche gilt, wenn der Vertrag aufgrund Rücktrittsvorbehalts des Auftraggebers aufgelöst oder aus anderen in seiner Person liegenden Gründen rückgängig gemacht bzw. nicht erfüllt wird. Wird der Vertrag erfolgreich angefochten, so ist derjenige Vertragsteil, der dem Anfechtungsgrund gesetzt hat, zum Schadensersatz verpflichtet.